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 29. Dezember 2012
  Fahrt endet nach 30 Metern  
  Ravensburg, 1 Leichtverletzte, 3 Fahrzeuge, 6.500 Euro Schaden  
  (Ravensburg) - Nach 30 Metern endete am frühen Samstagnachmittag die Fahrt für 3 Pkw-Lenker. Sie waren zunächst bei Grünlicht an der Ampel Jahnstraße/Ravensburger Straße/Weißenauer Straße auf dem rechten Fahrstreifen hintereinander angefahren. Nach nur rund 30 Metern Fahrt musste der vorausfahrende Lenker verkehrsbedingt abbremsen. Die ihm nachfolgende Pkw-Lenkerin bremste ebenfalls ab. Die hinter dem zweiten Pkw fahrende Frau fuhr in Folge von Unachtsamkeit auf den zweiten Pkw auf und schob diesen gegen den davor stehenden Pkw. Beim Aufprall zog sich die zweite Pkw-Lenkerin leichte Verletzungen zu. Der Gesamtschaden liegt bei rund 6.500 Euro.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)
 
 

 27. Dezember 2012
  Polizei beschlagnahmt gefälschten Führerschein  
  (Ravensburg) - Mit einem gefälschten Führerschein hat ein Autofahrer in der Nacht auf Donnerstag versucht, durch eine Polizeikontrolle zu gelangen.

Die Beamten des Polizeireviers Ravensburg stoppten den 41-jährigen Fordlenker gegen Mitternacht in der Jahnstraße. Im Zuge der routinemäßigen Kontrolle stellte sich heraus, dass dem Mann die deutsche Fahrerlaubnis entzogen worden war. Er konnte jedoch einen polnischen Führerschein vorzeigen, der angeblich ordnungsgemäß auf ihn ausgestellt worden war. Eine Rücksprache mit den polnischen Behörden erbrachte aber, dass dem Mann in Polen nie eine Fahrerlaubnis erteilt wurde. Am vorgezeigten Dokument konnten eindeutige Fälschungsmerkmale festgestellt werden. Der 41-jährige hat sich nun nicht nur wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, sondern auch wegen Urkundenfälschung strafrechtlich zu verantworten. Der falsche Führerschein wurde beschlagnahmt.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)
 
 

 24. Dezember 2012
  Weinschenk: B 30 Anmeldung und Lärmentlastung im neuen Jahr  
  (Bad Waldsee) - "Oberste Priorität hat, in den Vordringlichen Bedarf zu kommen. Vom Regierungspräsidium Tübingen haben wir das Signal bekommen, dass der Prozess dafür 2013 starten soll. Als Zweites wollen wir die Verbesserung der aktuellen Situation", sagt Bürgermeister Roland Weinschenk zu einer schnellen Entlastung für die Orte Gaisbeuren und Enzisreute von der B 30. Zur Verbesserung der aktuellen Situation "müssen wir als Stadt uns mit anderen Trägern abgleichen - mit dem Bund als Träger der B 30 und mit dem Land, als Träger der L 285, die aus Aulendorf kommt. Wir werden als Stadt Vorschläge einbringen."

Gleich im Januar wird der Lärmaktionsplan angegangen und die Zeit bis zur Sommerpause genutzt," um das Ergebnis nach Brüssel zu senden. Die Fragebögen an die Bürger sind ausgewertet, die Ergebnisse mit den Schwerpunkten werden noch vorgestellt", erläutert das Stadtoberhaupt.
 
 

 23. Dezember 2012
  Polizei sucht Zeugen zu Autoaufbrüchen  
  (Ravensburg) - Zeugen sucht die Polizei zu mehreren Autoaufbrüchen im Wohngebiet um die Eberhardstraße bis zur Montfortstraße in der Nacht zum Sonntag. An sieben geparkten Fahrzeugen wurden zum Teil Seitenscheiben eingeschlagen, die Fahrzeuge entriegelt und durchwühlt. Die Täter erbeuteten auf diese Weise Diebesgut im Wert von 1.500 Euro. Darunter auch ein Laptop. Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 2.000 Euro.

Die Polizei bittet Zeugen sich unter der Nummer (0 75 41) 2 89 32 80 mit dem Polizeiposten Friedrichshafen-Altstadt in Verbindung zu setzen.

(Aus dem Polizeibericht Friedrichshafen)
 
 

 22. Dezember 2012
  Zwei Frauen beim Abbiegen verletzt  
  Meckenbeuren, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge  
  (Meckenbeuren) - Missachtung der Vorfahrt ist die Unfallursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Samstag gegen 20.15 Uhr ereignet hat. Eine 43-jährige Autofahrerin befuhr die Hauptstraße (B 30) in Meckenbeuren und wollte an der Einmündung der Schulstraße nach links abbiegen. Dabei übersah sie eine 50-jährige Autofahrerin, die ihr entgegen kam.

Durch den Aufprall wurden beide Fahrzeuglenkerinnen verletzt und durch das DRK in das Klinikum nach Tettnang gebracht. Die Höhe des entstandenen Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

(Aus dem Polizeibericht Friedrichshafen)
 
 
  Vorfahrt nicht beachtet  
  Friedrichshafen, 1 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 2.000 Euro Schaden  
  (Friedrichshafen) - Missachtung der Vorfahrt ist die Unfallursache für einen Verkehrsunfall, der sich am Samstag gegen 23.00 Uhr ereignet hat. Eine 18-jährige Autofahrerin befuhr die Paulinenstraße (B 30) und wollte nach links in Richtung Eckenerstraße abbiegen. Dabei missachtete sie die Vorfahrt einer 27-jährigen, die mit ihrem Auto aus Richtung Friedrichstraße kommend in Richtung Paulinenstraße weiterfahren wollte. Durch den Zusammenstoß wurde die 27-jährige Autofahrerin leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von rund 2.000 Euro.

(Aus dem Polizeibericht Friedrichshafen)
 
 

 21. Dezember 2012
  Untereschach feiert privaten Spatenstich  
  (Untereschach) - "7.000 Fahrzeuge nutzen die Straße täglich", klagt Gustav Marschall. Als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Eschach kämpft er seit Jahren für den Ausbau der B 30. Die kleine Werdenbergstraße hat sich seit den 50er Jahren zu einer stark benutzten Ausweichstrecke entwickelt. So kam die vom Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff verkündete Botschaft, der Bau der B 30 Süd und damit auch langfristig die verkehrliche Entlastung werde 2013 beginnen, einer Erlösung gleich. Wie Weihnachten und Ostern an einem Tag," das könnte man so sagen", meint Marschall.

Da es den Unterschachern nicht schnell genug leise werden kann, feierten sie am Freitag vorab ihren ganz persönlichen Spatenstich. Einfach Danke sagen, wolle man den Verantwortlichen, erklärt Gustav Marschall. Die Politik-Prominenz ließ sich nicht zweimal bitten. "Wenn ich normalerweise irgendwo hingehe, bekomme ich den Frack voll", sagte der zuletzt viel gescholtene Andreas Schockenhoff, welcher der Einladung aus Untereschach gefolgt war. "Das hier ist unheimlich sympathisch und tut unheimlich gut". Auch Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp fühlte sich sichtlich wohl. "Es ist sympathisch, dass die Bürger sich bedanken", so Rapp, dem ein weiterer Punkt am Herzen lag. "Ich möchte noch was zum Thema Wahlgeschenk sagen. Das ist kein Geschenk, sondern die Erfüllung eines Anspruchs."

Gespannt lauschten die Untereschacher, wie Schockenhoff und Rapp versprachen, für eine schnelle Fertigstellung zu kämpfen. Die letzten Restzweifel konnten beide nicht beseitigen. "Seit 20 Jahren warten wir schon", sagt Margarete Haug (86), ihre Freundin Irma Köberle (86) erinnert sich sogar an die "erste Versammlung vor 30 Jahren". Die beiden Frauen bleiben daher skeptisch. "Es wurde so viel erzählt. Wir freuen uns erst, wenn wir die ersten Bagger sehen", sagt Haug. Inzwischen nehmen sie es mit Humor. "Das verleben wir nimmer", so Haug zu einer möglichen Fertigstellung, und fügt lachend an: "Es wäre auch schlimm, wenn wir so alt werden müssten."
 
 

 18. Dezember 2012
  "Alte B 30 darf nicht so bleiben, wie sie ist"  
  (Eschach) - In einer am Dienstag im Ortschaftsrat Eschach von zwei Stadtplanungsbüros vorgelegten Broschüre "Grobanalyse zur Ortsentwicklung Eschach Phase I" werden erste Gedanken präsentiert, die für weitergehende Überlegungen sorgen. Professor Wolfgang Schwinge, der Siedlung und Verkehr in Eschach unter die Lupe genommen hatte, billigte der Ortschaft insgesamt eine "gute Ausgangsbasis auf hohem Niveau" zu, deckte allerdings auch strukturelle Schwächen auf.

Als hochattraktiv beurteilt er die Landschaftsräume, eingebettet von intensiv genutzten Agrarflächen in unmittelbarer Nachbarschaft zu großflächigem Gewerbe einerseits. Allerdings deutlich zersiedelt und zerschnitten durch hoch belastete Verkehrstrassen, die neben dem örtlichen und regionalen Personen- und Wirtschaftsverkehr ständig steigende Transitverkehrsteile aufnehmen müssen.

Ortschaftsrat Höflacher sprach in der Debatte von einem "unattraktiven Siedlungsband" und räumte ein, dass die Zersiedlung der Landschaft durch die Politik in den vergangenen Jahren sogar gefördert worden sei. Die neue Bundesstraße 30, so fügte Höflacher hinzu, werde die Ortschaft weiter zerschneiden. Der Ortschaftsrat machte sich für den Ausbau der Ost-Westverbindung in Eschach und die Abrundung bestehender Siedlungsbereiche ebenso stark wie für die Vernetzung hochwertiger Erholungsgebiete und die Stärkung der Nahversorgung. Keinen Zweifel ließ der Ortschaftsrat abschließend daran, dass nach Fertigstellung der B 30 neu "die alte B 30 nicht bleiben kann, wie sie ist".
 
 

 16. Dezember 2012
  Regen verwandelt Straßen in Eisbahnen  
  (Landkreis Biberach) - Wie vom Deutschen Wetterdienst vorhergesagt, brachten die steigenden Temperaturen der letzten Tage nicht nur eine massive Schneeschmelze. Auch das gefürchtete Phänomen "Blitz-Eis" war im Kreisgebiet feststellbar, wie Polizei Biberach am Sonntag berichtet.

Durch die rasch steigenden Temperaturen gingen die Niederschläge nicht mehr als Schnee, sondern als Regen nieder. Auf dem noch gefrorenen Boden verwandelte sich der Regen blitzartig in Eis und verwandelte die Straßen teilweise in gefährliche Rutschbahnen. Die Räum- und Streufahrzeuge der Straßenmeistereien und der Kommunen waren voll im Einsatz. Dennoch musste die Polizei im Landkreis Biberach am vergangenen Samstag und Sonntag zu insgesamt acht Unfällen aufgrund von "Blitz-Eis" ausrücken. Verletzte waren erfreulicherweise nicht zu beklagen. Insgesamt entstand durch die Unfälle ein Sachschaden von rund 44.000 Euro.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 

 15. Dezember 2012
  Sechs Unfälle auf glatten Straßen  
  Ulm  
  (Ulm / Alb-Donau-Kreis) - In der Nacht auf Samstag ereigneten sich im Bereich der Polizeidirektion Ulm insgesamt sechs witterungsbedingte Verkehrsunfälle.

Kurz nach 23.00 Uhr geriet eine 38-jährige Autofahrerin auf der K 7318 zwischen Radelstetten und Urspring auf überfrierender Fahrbahn ins Schleudern. Anschließend kam sie von der Fahrbahn ab und der Pkw überschlug sich. Es entstand ein Schaden von rund 6.000 Euro.

Gegen 04.30 Uhr kam in der Straße Weinhofberg in der Ulmer Innenstadt ein Pkw-Fahrer ins Rutschen. Dabei prallte er gegen einen Fußgänger, der sich bei dem Zusammenstoß glücklicherweise nur leichtere Verletzungen zuzog.

Bei den anderen Unfällen kamen Fahrzeuglenker im Stadtgebiet Ulm sowie auf der B 30 von der Fahrbahn ab und prallten gegen geparkte Pkw, in die Leitplanke oder eine kleine Mauer.

(Aus dem Polizeibericht Ulm)
 
 

 14. Dezember 2012
  Umleitung wird Dienstag aufgehoben  
  (Rißegg) - Das Regierungspräsidium Tübingen hebt am Dienstag, den 18. Dezember 2012, die Umleitung für den 3-streifigen Ausbau der B 30 bei Biberach/Jordanbad auf und gibt die Bundesstraße 30 für den Verkehr wieder frei.

Nachdem der erste Teil der Baustrecke bis zur neuen Bahnbrücke bereits seit einigen Wochen in Betrieb ist, sind nunmehr die Arbeiten im zweiten Teilstück soweit fortgeschritten, dass auch hier der Verkehr wieder rollen kann. Wegen der schlechten Witterung konnte der Asphaltdeckbelag nicht mehr aufgebracht werden. Deshalb bleibt die Ausbaustrecke über den Winter nur 2-spurig befahrbar. Gleichzeitig wird mit der Aufhebung der Umleitungsstrecke die Sperrung der Kreisstraße K 7502 von Ummendorf nach Rißegg-Halde aufgehoben und der jetzt nur provisorisch hergestellte Bereich unter der B 30-Brücke für den Verkehr freigegeben.

Im Frühjahr wird die Fahrbahndecke auf der B 30 eingebaut, die K 7502 zurück gebaut und die alte Bahnbrücke abgebrochen. Für die Herstellung der Deckschicht auf der B 30 ist nochmals für rund eine Woche eine Umleitung erforderlich, bevor die Strecke komplett fertig gestellt und 3-streifig befahrbar ist.

Die Kosten für die gesamte Baumaßnahme betragen rund 8,4 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.
 
 
  Polizisten stoppen betrunkenen Schwarzfahrer  
  (Meckenbeuren) - Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Verkehr werden einem 37-jährigen Mann zur Last gelegt, den eine Polizeistreife in der Nacht zum Freitag, gegen 03.45 Uhr auf der B 30 in Meckenbeuren überprüfte. Die Beamten veranlassten bei dem deutlich alkoholisierten Mann die Entnahme einer Blutprobe und untersagten ihm die Weiterfahrt.

(Aus dem Polizeibericht Friedrichshafen)
 
 
  Frau nach Überschlag schwer verletzt  
  Achstetten, 1 Schwerverletzte, 1 Fahrzeug, mehrere tausend Euro Schaden  
  (Laupheim) - Feuerwehr, Notarzt und Rettungsdienst leisteten am Freitag bei einem Verkehrsunfall bei Laupheim Hilfe. Gegen 15.30 Uhr war an der Auffahrt Laupheim-Nord ein Pkw von der B 30 abgekommen.

Die alleine beteiligte Fahrerin musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen werden. Die 49-jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Die Frau kam mit ihrem Opel-Corsa aus Richtung Ulm. Laut Zeugenaussagen fuhr sie mit ihrem Fahrzeug an der B 30-Abfahrt geradeaus in die Begrünung. Dort überschlug sich der Pkw mehrfach und prallte anschließend gegen eine Leitplanke.

Die genaue Unfallursache ist noch nicht bekannt. Der Sachschaden an Pkw und Verkehrseinrichtungen wird auf mehrere tausend Euro beziffert.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 

 13. Dezember 2012
  Hermann gegen neue Spatenstiche  
  (Stuttgart) - Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) rief am Donnerstag in seiner Haushaltsrede dazu auf, die Infrastruktur des Landes nachhaltig zu sanieren: "Kurzsichtige Spatenstichpolitik bei nicht durchfinanzierten Projekten hilft nicht weiter, sondern verschärft die Finanzmisere."

"Wir leben von der Substanz", erklärte Hermann. "Die Infrastruktur ist auf allen Ebenen und bei allen Verkehrsträgern drastisch unterfinanziert, das wissen alle Verkehrspolitiker. "Die Bund-Länder-Kommission zur künftigen Verkehrsinfrastrukturfinanzierung hat in ihrem aktuellen Zwischenbericht ein bundesweites Defizit von über 7 Milliarden Euro pro Jahr errechnet. "Wenn wir nachhaltige Politik betreiben wollen, dann brauchen wir mehr Geld für Erhalt und Modernisierung des ÖPNV, einer besseren Vernetzung der Verkehrsmittel und Straßen in ordentlichem Zustand. "Hermann rief alle Seiten dazu auf, die Vorschläge für eine bessere Ausstattung - beispielsweise durch mehr Maut - offen zu diskutieren.

"Eine Politik der Spatenstiche erfordert eine Politik der Sonderprogramme. Das belastet jetzige und künftige Haushalte. Damit muss Schluss sein", so Hermann. "Unsere Aufgabe ist es, unhaltbare Versprechungen einzusammeln und die Finanzierung von Verkehrsprojekten auf eine solide Basis zu stellen."

Ziel der Landesregierung sei es, die vorhandenen Mittel zielgerichtet und anhand fachlicher Kriterien dort einzusetzen, wo sie am dringendsten benötigt werden. "Der Schwerpunkt wird zukünftig auf Sanierung vor Aus- und Neubau liegen."

Um so ärgerlicher sei das Vorgehen des Bundes, mit seinem Straßensonderprogramm bei den Bundesfernstraßen Neubeginne vorzuziehen, für die sich Wahlkreisabgeordnete der CDU eingesetzt hatten. "Die im Bundeshaushalt eingestellten Mittel reichen nur für einen Spatenstich. Dann ruhen die Baustellen für ungewisse Zeit. Diejenigen, die unter dem Lärm und dem Verkehr an Stellen leiden, an denen ein Aus- und Neubau dringlicher wäre, warten womöglich Jahre länger auf eine Verbesserung ihrer Situation", so Hermann.
 
 

 12. Dezember 2012
  B 30 Süd wird ab 2013 gebaut  
  (Berlin / Ravensburg) - Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner 111. Sitzung am Mittwoch der Projektliste für das Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II zugestimmt.

"Die zusätzlichen 750 Millionen Euro versetzen uns in die Lage, nächstes Jahr wichtige Baumaßnahmen bei Bundesfernstraßen und Bundeswasserstraßen zu beschleunigen. Wir können auch einige wichtige Projekte neu beginnen, die auf der Warteliste standen", so Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer.

Reguläre Haushaltsmittel werden in dieser Legislaturperiode auf Grund des hohen Nachholbedarfs und Sanierungsstaus vorrangig in die Erhaltung der bestehenden Verkehrsinfrastruktur investiert. Investitionen in Neubaumaßnahmen waren nur sehr restriktiv möglich. Im Rahmen des Infrastrukturbeschleunigungsprogramms II können nun dringend erforderliche Vorhaben beschleunigt fertiggestellt und neu begonnen werden.

Ramsauer: "Neben der Erhaltung unserer Infrastruktur ist auch der Ausbau der Netze und die Schließung von Lücken sehr wichtig. Ich bin den Abgeordneten des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags dankbar, dass uns dafür zusätzliche Mittel für Neubauprojekte zur Verfügung gestellt werden."

Die Projekte aus den Bedarfsplänen sind sorgfältig ausgewählt. Rund 60 Prozent der 570 Millionen Euro für Straßenbauprojekte werden in die Beschleunigung laufender Neubauvorhaben investiert, mit rund 31 Prozent der Mittel können 32 neue Projekte begonnen werden.

In Baden-Württemberg wird neben der B 14 Backnang-Mitte, B 311 OU Unlingen und B 466 Süßen - Donzdorf mit der B 30 Süd bei Ravensburg begonnen. Für 2013 sind zunächst eine Million Euro und für 2014 zwei Millionen Euro des insgesamt mindestens 55 Millionen Euro teuren Projektes im Haushalt eingestellt. In den Folgejahren rechnen die Verantwortlichen allerdings mit deutlich höheren Beträgen.

"Ich versichere allen Bürgerinnen und Bürgern: Das Vorgehen des Bundesverkehrsministeriums ist absolut üblich und weder Ausdruck von Willkür noch von Augenwischerei. Die Maßnahmen in den ersten Monaten und Jahren - nach dem förmlichen Baubeginn einer neuen Straße - beinhalten insbesondere die Ausschreibungen und die Baustelleneinrichtung. Daher ist ein Mittelabfluss in höherer Größenordnung schlicht nicht möglich", sagt der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Schockenhoff.

"Selbst wenn - wider Erwarten - bereits kostspielige Bauwerke wie Tunnel oder Brücken in Angriff genommen werden können, findet dafür üblicherweise keine Rechnungslegung statt. Dazu müssen die Maßnahmen abgeschlossen sein", so Schockenhoff weiter zu den für 2013 und 2014 verhältnismäßig geringen Beträgen.

(Quellen:
http://www.schwaebische.de/region/oberschwaben/ravensburg/stadtnachrichten-ravensburg_artikel,-Haushaltsausschuss-des-Bundestages-gibt-Geld-fuer-B30-Sued-frei-_arid,5363340.html?et_cid=2&et_lid=2
http://www.bmvbs.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2012/299-ramsauer-projektliste-750-millionen.html?linkToOverview=DE%2FPresse%2FPressemitteilungen% 2Fpressemitteilungen_node.html%3Fgtp%3D36166_list%25253D1%23id99212
http://www.bmvbs.de/cae/servlet/contentblob/99214/publicationFile/68331/ibp-2-projekte.pdf
http://www.andreas-schockenhoff.de/download/121206_B30_Gerster_Lucha.pdf)
 
 

 11. Dezember 2012
  Fahrt auf Schneeglätte endet mit Totalschaden  
  Baltringen, 1 Fahrzeug, 7.500 Euro Schaden  
  (Baltringen) - Schneeglätte und vermutlich zu hohe Geschwindigkeit haben am Dienstagmorgen gegen 07.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der B 30 geführt. Verletzt wurde niemand.

Ein 38-jähriger Hondafahrer touchierte auf einer Brücke auf Höhe von Baltringen zunächst die Mittelleitplanke und danach die Leitplanke am Fahrbahnrand. Am Fahrzeug entstand dabei wirtschaftlicher Totalschaden von zirka 5.000 Euro. Der Schaden an den Leitplanken wurde auf 2.500 Euro geschätzt. Das Auto musste abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme kam es in Fahrtrichtung Ulm zu Verkehrsbehinderungen.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 

 10. Dezember 2012
  Aggressive Debatte mit viel Kritik  
  (Ravensburg) - Am Montagabend lieferte sich der Ravensburger Gemeinderat eine Generaldebatte über alle möglichen Themen. Von der Bewertung über den verkündeten Baubeginn der B 30 Süd bis zur Schulpolitik des Landes. Mit ungewohnter Aggressivität kritisierte der CDU-Fraktionschef August Schuler politische Gegner.

Schuler hatte in seiner Rede vor allem die Grünen als Hauptfeind. Deren Fraktionsvorsitzender Manfred Lucha versuche sich mit "Biertisch-Kameraden-Kungelei" über Gesetze hinwegzusetzen. Den Grünen warf er ferner vor, zu einer "totalen Neinsager-Gruppierung abgesunken" zu sein, die angeblich gegen alles sei - von der B 30 Süd bis zum Gewerbegebiet Erlen.

Manfred Lucha (Grüne) konterte: "August Schuler ist nicht in der Lage, seine Emotionen den Tatsachen zu unterwerfen. "Er verwahrte sich gegen den Vorwurf, zu allem Nein zu sagen. "Wir haben Ja zum Postblock gesagt. "Aus grundsätzlichen Erwägungen seien die Grünen zunächst gegen das Gewerbegebiet Erlen gewesen, weil etwa die Vermarktung des ohnehin schon versiegelten ehemaligen Stora-Enso-Geländes in Baienfurt aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoller sei. Nun stehe man zu Erlen. In Sachen B 30 Süd und der mehrmals verspäteten Elektrifizierung der Südbahn komme man sich "verhohnepiepelt" vor. Zunächst streiche der Bund die Straßenbaumittel, dann finanziere er eine Million Euro im Bundestagswahljahr 2013 und zwei Millionen 2014. So werde die Baustelle mindestens sechs Jahre bestehen.

Frank Walser (SPD) bezeichnete die Ankündigung des Ravensburger CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Schockenhoff, dass 2013 mit dem Bau der B 30 Süd begonnen werde, als "lustige Geschichte, die schon possenhaft wirkt". Die "großspurigen Ankündigen" seien angesichts der minimalen Summen verfrüht. Mit den drei Millionen Euro für die ersten zwei Jahre könne man gerade mal ein paar Bagger mieten. Der erste Spatenstich werde sicher kurz vor der Bundestagswahl stattfinden, mutmaßte Walser.

Auch Werner Fricker (Freie Wähler) übte Kritik, die er auf Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) münzte. "Ein Ankündigungsminister ohne Taten. Bei dieser Mittelbereitstellung erleben wir gar nicht mehr die Fertigstellung der Straße."
 
 
  Flotte Fahrt endet mit Totalschaden  
  Laupheim, 1 Fahrzeug, 15.000 Euro Schaden  
  (Laupheim) - Auf rutschiger Straße zu schnell unterwegs war ein Autofahrer am Montagmorgen auf der B 30 bei Laupheim. Der Mann fuhr gegen 6.15 Uhr von Biberach in Richtung Laupheim. Kurz vor der Abfahrt Laupheim-Süd geriet der Pkw zu weit nach links. Dort prallte er gegen die Mittelleitplanke und drehte sich um die eigene Achse. Der 35-jährige blieb unverletzt. Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden, der auf rund 15.000 Euro geschätzt wird.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 
  Laster rutscht Böschung hinab  
  Enzisreute, 1 Fahrzeug, 70.000 Euro Schaden  
  (Enzisreute) - Ein bei winterlichen Bedingungen umgekippter Lastwagen hat Montagnacht zu einer mehrstündigen Sperrung der Bundesstraße 30 geführt.

Der 41-jährige Lenker des Lasters verlor gegen 21.15 Uhr kurz nach der vierspurigen Ausbaustrecke auf Höhe des Egelsees die Kontrolle über sein Gespann und kam in einer Linkskurve von der Straße ab. Der Lastzug rutschte die Böschung hinunter, knickte mehrere Bäume um und kam schließlich auf der Seite zum Liegen. Während der Fahrer unverletzt blieb, schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf rund 70.000 Euro. Zur aufwendigen Bergung des Lasters musste die B 30 bis 1.30 Uhr voll gesperrt werden. Von der Straßenmeisterei wurde eine Umleitungsstrecke ausgeschildert.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)
 
 

 09. Dezember 2012
  Polo aus Kurve gerutscht  
  Enzisreute, 1 Fahrzeug  
  (Enzisreute) - Sonntagnacht ist ein Polofahrer auf der schneebedeckten B 30 von der Fahrbahn gerutscht. Er war mit seinem Wagen gegen 23.00 Uhr in Richtung Ravensburg unterwegs, als er kurz vor dem Beginn der Ausbaustrecke aus der Rechtskurve am Egelsee rutschte. Glücklicherweise kam er mit dem Schrecken davon.
 
 

 08. Dezember 2012
  Ravensburg begrüßt Pläne zu B 30 Süd Spatenstich  
  (Ravensburg) - Wichtig ist, dass die Baufreigabe vom Bund erfolgt, sagt Ravensburgs Oberbürgermeister Dr. Daniel Rapp. "Die B 30 fällt dadurch aus der Kategorie der Neubauvorhaben heraus und wird eine laufende Maßnahme. Damit muss sie auch nach Definition des Landes fertiggestellt werden", so Rapp. Rapp hält die aktuelle Entwicklung für einen Erfolg, der dem Konsens zwischen den politischen Lagern und innerhalb der Region in den vergangenen Wochen zu verdanken sei. Das die B 31 bei Friedrichshafen in der Rangfolge des Bundes hinter Ravensburg liege, hält Rapp für logisch: "Die B 31 kann man noch gar nicht anfangen, weil es die Ausführungsplanung noch nicht gibt."

Derweil tobt der Streit zwischen den politischen Lagern weiter. Am Freitag hat Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann dem Bundesverkehrsministerium einen "Rückfall in alte Spatenstichpolitik vorgeworfen, mit der öffentlichkeitswirksam neue Bauprojekte begonnen werden, die nicht durchfinanziert sind. "Ähnlich hatten sich am Vortag schon der Landtagsabgeordnete Manfred Lucha (Grüne) und der Bundestagsabgeordnete Martin Gerster (SPD) geäußert.

Dr. Andreas Schockenhoff, CDU-Bundestagsabgeordneter aus Ravensburg, reagierte scharf: "Gerster und Lucha mangelt es an den Grundlagen beim Thema Straßenbau und Straßenbaufinanzierung. Anders ist ihre verantwortungslose Stimmungsmache nicht zu erklären. "Gleichzeitig würden "Unterstützungszusagen beim Ausbau der Straßeninfrastruktur als reine Lippenbekenntnis entlarvt". Der Bund werde die B 30 Südim "bautechnisch schnellstmöglichen Zeitraum finanzieren".

Das hofft auch das Wirtschaftsforum Pro Ravensburg (Wifo), das die Nachricht vom Spatenstich "erfreut und erleichtert" aufgenommen hat. Mit der Fertigstellung der Umgehungsstraße werde ein "entscheidender Beitrag für die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft im gesamten Raum Bodensee-Oberschwaben geleistet. "Zugleich komme auch die Stadt Ravensburg bei der Erschließung des Gewerbegebietes Karrer voran.
 
 
  An Stopp-Stelle krachte es zweimal  
  Ravensburg, 2 Fahrzeuge
Ravensburg, 2 Fahrzeuge
 
  (Ravensburg) - Am Samstag kam es auf der B 30 auf der Abfahrt zur B 33 zu zwei annähernd identischen Verkehrsunfällen. Gegen 14.45 Uhr fuhr ein Pkw-Lenker an der dortigen Stopp-Stelle einem anderen verkehrsbedingt haltenden Pkw-Lenker auf. Nur wenigen Minuten nach der polizeilichen Unfallaufnahme, ereignete sich an genau der gleichen Stelle ein weiterer Auffahrunfall mit der gleichen Unfallursache.

(Aus dem Polizeibericht Ravensburg)
 
 

 07. Dezember 2012
  Eine Million soll Spatenstich an der B 30 Südermöglichen  
  (Friedrichshafen / Ravensburg) - Ein kommunalpolitisches Erdbeben in Oberschwaben haben zwei Pressemitteilungen von Montag ausgelöst. Während Dr. Andreas Schockenhoff, MdB (CDU) seinen Wahlkreis mit einem Spatenstich an der B 30 Südim Jahr 2013 überraschte, tat dies Josef Rief, MdB (CDU) in seinem Wahlkreis mit der B 311 Ortsumgehung Unlingen.

Während nun in der Region die einen die Sektkorken knallen ließen, ballten die anderen die Faust in der Tasche. So der Häfler Oberbürgermeister Andreas Brand und seine Mitstreiter vom parteiübergreifenden Bündnis Pro B 31. Mit deftigen Worten kritisierten sie den Bund dafür, dass mit der B 30 Südbegonnen werden soll, während die B 31 neu keine Beachtung finde, obwohl sie in der Priorisierungsliste des Landes, die vom Bund anerkannt wird, ganz oben steht. Die Nachricht, dass die Ortsumfahrung Unlingen auf Listenplatz 18 den Vorzug vor der B 31 bekommt, löste sogar Spekulationen über "Mauscheleien" und "Hinterzimmerkomplotte" aus.

Schockenhoff und Rief erweckten in ihren Pressemitteilungen den Eindruck, dass bei ihren Straßenbauvorhaben der Durchbruch gelungen sei. Beide begründen ihre Zuversicht mit zusätzlichen Investitionsmitteln in Höhe von 750 Millionen Euro, welche die christlich-liberale Koalition dem Bundesverkehrsministerium zur Verfügung gestellt habe, gestützt von Zusagen von Dr. Andreas Scheuer, Staatsekretär beim Bundesminister für Verkehr. Sowohl Andreas Schockenhoff, als auch Josef Rief schränken aber ein, dass die letzte Entscheidung über die Verwendung der Gelder beim Haushaltsausschuss des Bundestages liege. Dessen Mitglieder werden am 12. Dezember eine Entscheidung treffen.

In der inzwischen bekannt gewordene Liste sind für die B 30 Südund "B 311 Unlingen" für das Jahr 2013 jeweils nur 1 Million Euro ausgewiesen. 2014 soll es für die B 30 Südzwei Millionen Euro geben. Manfred Lucha, Ravensburger Landtagsabgeordneter der Grünen sagt: "Das sind Weihnachtsgeschenke, die willkürlich wirken und nirgends hinreichen. "Andere Spötter sagen, dass das Geld vielleicht für die Festgesellschaft des Spatenstichs reicht. Wenn in zwei Jahren drei Millionen Euro verbaut werden könnten, ziehe sich die Bauzeit der 55 Millionen Euro teuren B 30 Südungefähr 35 Jahre hin.

"Grundsätzlich werden 1,7 Milliarden Euro benötigt, um alle bereits begonnenen Straßenprojekte des Bundes in ganz Deutschland fertig stellen zu können", stellt Martin Gerster, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Biberach und Mitglied des Haushaltsausschusses, klar. 750 Millionen Euro davon habe die schwarz-gelbe Regierung zur Verfügung gestellt. "Es gibt also für bereits begonnene Verkehrsprojekte noch eine Deckungslücke von knapp einer Milliarde Euro", sagt Gerster. "Dies zeigt, dass die Ankündigung von Spatenstichen für neue Projekte mit minimaler finanzieller Unterlegung eigentlich unredlich ist."
 
 

 04. Dezember 2012
  Laster verliert zwei Räder  
  Donaustetten, 2 Leichtverletzte, 2 Fahrzeuge, 6.000 Euro Schaden
Wiblingen, 1 Fahrzeug
 
  (Donaustetten) - Ein Laster hat am Dienstagmorgen auf der B 30 zwei Räder verloren. Zunächst hatte sich bei Donaustetten von einer der Achsen zunächst eines der Zwillingsräder gelöst. Diesem unerwarteten Hindernis konnte ein 30-jähriger mit seinem VW nicht mehr ausweichen. Er und sein 62-jähriger Beifahrer erlitten beim Zusammenstoß mit dem Rad leichte Verletzungen. Am Auto entstand ein Schaden von 6.000 Euro. Die Polizei fahndete nach dem Unfallverursacher. Er war zunächst weitergefahren. Als auch das zweite Rad abfiel und der Fahrer den Schaden bemerkte, verließ er die B 30 und stoppte auf der Wiblinger Allee, so die ersten Ermittlungen. Dort fand ihn die Polizei im Rahmen ihrer Fahndung. Die Beamten ermitteln nun gegen den 67-jährigen Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und des Verdachts, ein verkehrsunsicheres Fahrzeug geführt zu haben. Sie prüfen dabei, wie es zum Verlust der Räder kommen konnte.

(Aus dem Polizeibericht Ulm)
 
 
  Zwei Unfälle durch zu hohe Geschwindigkeit bei Schneeglätte  
  Mettenberg, 2 Leichtverletzte, 1 Fahrzeug
Mettenberg, 3 Fahrzeuge, 15.000-20.000 Euro Schaden
 
  (Mettenberg) - Bei zwei Unfällen waren Feuerwehr und Rettungsdienst am Dienstagabend auf der B 30 bei Biberach im Einsatz.

Gegen 20.50 Uhr hatte sich auf Höhe der Rastanlage bei Mettenberg ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ereignet. Ursache war Schneeglätte und zu hohe Geschwindigkeit. Ein 33-jähriger Autofahrer war zum Unfallzeitpunkt auf der Bundesstraße in Richtung Ravensburg unterwegs. Er geriet aufgrund einer den Witterungsverhältnissen nicht angepassten Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Fahrzeug prallte zunächst gegen die rechte Leitplanke und schlitterte anschließend quer über die Fahrbahn gegen die Mittelleitplanke. Der 33-jährige und sein mitfahrendes 5-jähriges Kind wurden hierbei leicht verletzt. Der Honda Jazz des Mannes wurde total beschädigt.

Kurz nach dem Zusammenstoß prallte ein nachfolgender Audi A4 in den stehenden Honda. Der 23-jährige Audifahrer überholte zu diesem Zeitpunkt einen Lkw und sah aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit die Unfallstelle zu spät. Der auf der rechten Spur befindliche Lkw wurde durch den Audi ebenfalls touchiert und beschädigt. Der 23-jährige und der Fahrer des Lkw kamen mit dem Schrecken davon. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 15.000 bis 20.000 Euro.

Die B 30 musste an der Anschlussstelle Biberach-Nord in Richtung Ravensburg bis ca. 22.30 Uhr gesperrt werden.

(Aus dem Polizeibericht Biberach)
 
 

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