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Fuß- und Radwege


Fuß- und Radwege an der B 30

Angesichts der Straße, welche die B 30 ist, und der Urlaubsregion Bodensee - Oberschwaben, durch die sie führt, gibt es erschreckend wenige Rad- und Fußwege entlang der Straße. Besonders fällt dabei auf, dass es entlang der Streckenabschnitte, die als Schnellstraße ausgewiesen sind, fast keinen Rad- und Fußweg gibt.

Entlang der heutigen B 30 gibt es folgende längeren Rad- und Fußwege:
 

    Unteressendorf - Oberessendorf
    Auf der östlichen Seite. Breit genug für landwirtschaftliche Fahrzeuge, die entgegenkommen können. Der asphaltierte Weg ist gut befahrbar und frei von größeren Steigungen und Gefällen.
     

    Oberessendorf - Englerts
    Der Radweg führt an der westlichen Seite etwa einen Kilometer Richtung Süden und endet dort. Pech hat, wer nach Bad Waldsee will, denn dazu muss die B 30 überwunden (100 km/h zulässig, an die sich natürlich niemand hält) und ein steilerer Hügel nach Mittishaus erklommen werden. Noch steiler, als es nach oben geht, geht es kurz vor Englerts wieder nach unten. Wer nicht mehr bremsen kann landet mitten auf der B 30. Dazu kommt eine gewöhnungsbedürftige Wegführung in Mittishaus. Immer ganz rechts halten und es kann nicht viel schief gehen.

    Wer aus Richtung Bad Waldsee kommt, muss ebenfalls den steilen Hügel von Mittishaus erklimmen. Dazu in Englerts in den ersten Weg nach rechts abbiegen. In Mittishaus links halten. Wer sich verfährt, landet im schlimmsten Fall wieder kurz vor Bad Waldsee.
     

    Englerts - Bad Waldsee
    Der Weg verläuft auf der östlichen Seite vorbei an Schellenberg bis Mattenhaus. Dort gibt es eine Unterführung. Auf der westlichen Seite geht es weiter bis Bad Waldsee. Allerdings endet dort der Radweg nach wenigen Metern.

    Der Weg ist asphaltiert, ausreichend breit, relativ eben ohne höhere Gefälle und Steigungen und gut befahrbar. In Höhe des Gasthauses in Mattenhaus kann es vorkommen, dass man von ausparkenden Fahrzeugen übersehen wird.
     

    Bad Waldsee - Gaisbeuren
    Der Weg verläuft von Bad Waldsee kommend bis Heurenbach. Von dort geht es auf der parallel zur B 30 verlaufenden Straße bis zum Ortseingang von Gaisbeuren weiter. Dort endet der Weg. Wer sich nicht auskennt muss ab hier die Bundesstraße befahren.

    Von Bad Waldsee bis Heurenbach ist der Weg ausreichend breit und gut befahrbar. Zwischen Heurenbach und Gaisbeuren muss mit Müllwagen, Landwirtschaftlichen Fahrzeugen und PKW gerechnet werden. Von Bad Waldsee bis Gaisbeuren geht es hauptsächlich leicht bergab.
     

    Untereschach - Friedrichshafen
    Der Weg Verläuft ab Untereschach entlang der Bundesstraße bis Friedrichshafen. Abschnittsweise ist ein beidseitiger Weg vorhanden. Allerdings ist der Fuß- und Radweg abschnittsweise in den Ortschaften unterbrochen.
     

     

Weitere Wege:
 

    Bad Waldsee - Biberach
    Wer von Bad Waldsee nach Biberach will oder umgekehrt, sollte am Besten den ausgeschilderten Radweg benutzen. Zuerst fährt man von Bad Waldsee nach Michelwinnaden, von dort über Winterstettendorf nach Winterstettenstadt und Ingoldingen. Von hier aus kann man über Schweinhausen nach Biberach fahren. Der Weg ist asphaltiert und gut befahrbar. Der KFZ - Verkehr hält sich in Grenzen. Einige Steigungen und Gefälle müssen überwunden werden.
     

    Gaisbeuren - Enzisreute
    Hier stört es besonders, dass es keinen Radweg an der Bundesstraße gibt. Am besten fährt man als ortsfremder über Reute (bei Bad Waldsee), biegt gleich beim Friedhof nach links ab und fährt so nach Enzisreute. Dabei muss eine kürzere Steigung überwunden werden.

    Die anderen kürzeren Wege sind zum großen Teil weder asphaltiert noch befestigt und weisen mehrere Steigungen und Gefälle auf. Außerdem kommen Fahrzeuge entgegen, so dass Radfahrer an den äußersten Straßenrand und manchmal in die Wiesen und Äcker ausweichen müssen.
     

    Bad Waldsee - Ravensburg
    Hier gibt es zwar auch einen beschilderten Weg, dieser ist allerdings unglaublich lang. Wer den beschilderten Weg benutzt fährt zunächst von Bad Waldsee nach Reute (bei Bad Waldsee) von dort hinunter nach Durlesbach und parallel der Bahnlinie, immer gerade aus, bis Mochenwangen. Von dort aus benutzt man am besten die Landstraße nach Weingarten, an der es teilweise Radwege gibt, und biegt in Weingarten, an der großen Kreuzung, nach rechts in den Radweg nach Ravensburg ein.

    Nach Reute geht es etwa 2 km hinunter ins Schussental. Zwischen Durlesbach und Mochenwangen scheint der Weg kein Ende mehr zu nehmen außerdem müssen immer wieder Steigungen und Gefälle überwunden werden. Der Weg ist stellenweise sehr schlecht befahrbar und übermäßig gekiest. Die Landstraße zwischen Mochenwangen und Weingarten ist nicht sehr stark befahren.

    Wer den kürzeren Weg wählt, fährt wieder zuerst nach Reute, von dort nach Kümmerazhofen. In Kümmerazhofen folgt man zunächst der Vorfahrtsstraße und fährt um die erste um 90° abknickende Linkskurve. Anschließend fährt man immer gerade aus, auch wenn das bedeutet, dass die Vorfahrtstraße verlassen wird.  Nach Kümmerazhofen folgt man dem Weg und landet schließlich in Baindt. Von dort gib es entlang der alten B 30 einen Radweg bis Ravensburg.

    Der Weg zwischen Kümmerazhofen und Baindt ist zunächst asphaltiert und gut befahrbar. Ab dem Egelsee gibt es nur noch einen einfachen Waldweg. Ein paar wirklich kleinere Steigungen und Gefälle sind vor Baindt zu bewältigen, bevor es bei Baindt steiler ins Schussental hinab geht.

    Wer von Gaisbeuren aus nach Ravensburg will, muss nicht zwangsläufig die bereits genannten Wege verwenden oder über Bergatreute und die stark befahrene Landstraße 314 fahren. Es gibt auch noch Waldwege im Altdorfer Wald, die bis nach Baindt führen. Allerdings ist das etwas für Ortskundige. Auf dem kürzesten Weg von Gaisbeuren bis zum Ortseingang von Ravensburg sind es genau 16,8 km.

    Wer von Ravensburg noch Bad Waldsee fährt, kann sich auf was gefasst machen - es geht hauptsächlich bergauf.

    Auch hier gibt es wieder Waldwege, die über einen längeren Zeitpunkt ansteigen und somit die Steigung erträglicher machen. Eine Geschwindigkeit von 15 km/h ist auf diesen Wegen gut zu erreichen. Weniger geübte dürften mit mindestens 10 km/h gut vorankommen. Allerdings sind diese Wege wieder etwas für Ortskundige, da man sich leicht verfahren kann. Der beste Weg führt über Sulpach, der kurz vor Kümmerazhofen in den Weg “Kümmerazhofen - Baindt” einmündet - weniger Steigung gibt es nirgends.
     

    Ravensburg - Friedrichshafen
    Von Ravensburg nach Friedrichshafen gibt es einen ausgeschilderten Weg über Oberzell nach Untereschach und ab dort entlang der B 30 bis Friedrichshafen. Sicherer geht es ab Meckenbeuren auch über Brochenzell nach Kehlen, von dort über Hirschlatt nach Friedrichshafen. Allerdings sind beide Weg recht lang und an einer zumindest teilweisen Fahrt entlang der Bundesstraße kommt man nicht vorbei.

    Alternativ gibt es auch einen kürzeren, sichereren und sehr guten Weg. Grundsätzlich hält man sich so nahe wie möglich immer entlang der Bahnstrecke. Zusammen mit einer Karte ist dies der beste Weg von Ravensburg nach Friedrichshafen. Wie man dann bemerkt ist der Radweg teils aufwendiger beschildert, so dass zum Beispiel bei Meckenbeuren eine 100 lange Fahrt entlang des Apfelfeldes eine größere Fahrt durch die Gemeinde erspart. Auf diesen Weg gibt es in Meckenbeuren allerdings keinen Verweis.

     

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    Da ich nicht jeden Weg kenne, bin ich für Wegvorschläge und Beschreibungen dankbar. Wenn du einen Wegvorschlag hast, sende einfach eine E-Mail mit der Wegbeschreibung an Webmaster@B30-Oberschwaben.de.

 

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